Next Entrepreneurs auf der Reboot.Berlin 2020

Die Reboot.Berlin lud zum ersten Mal Einkaufszentrenbetreiber, StartUps, Gemeinden und Immobilienbesitzer ein, um in die Zukunft des stationären Handels zu schauen. Die Bevollmächtigten des Vorstands Ingmar Behrens und Rüdiger Pleus riefen und über 300 Akteure in und um Einkaufszentren herum kamen. Im Kosmos in Berlin konnten wir dann durch Vorträge, Workshops und Austausch viel Wissen erfahren und Impulse für die Zukunft mitnehmen. Wer bei einer Zukunftskonferenz nicht fehlen darf? Korrekt, die Zukunft selbst. Uns so präsentierten unsere Schüler ihre Vision des Einkaufszentrums der Zukunft auf der Hauptbühne im Universum.

Der folgende Text ist von den 10. Klässlern des Werner-von-Siemens-Gymnasiums nach ihrer Präsentation verfasst worden. Vielen Dank an die Lehrer und die Rektoren fürs Möglichmachen und Begleiten und viel Spaß beim Lesen:

Bereits letztes Jahr durfte die ganze Klasse die Outdoor Messe ISPO besuchen, was für uns Schüler eine einmalige Erfahrung war. Die Berlin-Fahrt haben wir den NEXT Entrepreneurs zu verdanken. Vor allem aber geht unser Dank an Günes Seyfarth, die uns dieses Erlebnis ermöglicht hat. So durften wir also ein weiteres Mal eine Messe besuchen, nur dieses Mal in Berlin.

Auf der Fahrt mit dem Zug von München nach Berlin haben wir unseren Vortrag für Donnerstag vorbereitet.

Als wir angekommen sind, hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden. Später haben wir noch an dem Vortrag gearbeitet und sind anschließend in kleinen Gruppen zum Essen gegangen.

Am Mittwoch haben wir den Tag auf der Reboot-Messe verbracht. Wir waren den Tag über bei verschiedenen Vorträgen, Pitches und Workshops. Im Anschluss haben wir noch einmal für unseren Vortrag geübt. Danach sind wir zurück zum Hotel gegangen und haben dann noch etwas unternommen.

Am Donnerstag waren wir wieder auf der Reboot-Messe, bei der wir, die Future Kids, zuerst wieder ein paar Vorträge angehört haben und dann schließlich selbst an der Reihe waren. Das Feedback der Zuschauer war sehr positiv. Danach sind wir zum Brandenburger Tor gefahren und haben uns anschließend auf den Weg zum Bahnhof gemacht, um zurückzufahren.

Wir konnten in den Tagen einiges lernen und verschiedene Eindrücke sammeln.

Deswegen bedanken wir uns nochmals herzlich bei Günes aber auch bei Frau Steinmetz und Herr Noack, unseren zwei Lehrkräften, die uns begleitet haben.

Und hier unsere Vision des Einkaufszentrums der Zukunft:

Wir haben eine Kasse am Ende, wo für alle Läden zusammengezählt wird. Wir haben keine Bargeldzahlung, sondern Apple Pay und co.

Unser Einkaufszentrum der Zukunft soll sich von den heutigen Einkaufszentren insofern unterscheiden, dass die langen Wartezeiten, die nervigen Umkleidekabinen und die Unübersichtlichkeit aufgehoben werden. Aber vor allem soll durch großes Entertainment ein Kauferlebnis hergestellt werden.

Um Zeit zu sparen, hat unser Einkaufszentrum der Zukunft ein Hologramm und man muss die Kleidung gar nicht anprobieren, um zu wissen, ob sie einem gefällt oder passt. Das gescannte 3D Bild des Körpers kann man sich aufs Handy schicken lassen und es werden neue Kleidungsvorschläge gemacht, welche zum Beispiel auf geliketen Instagram Bildern basieren.

In den Geschäften wird nur ein Kleidungsstück zur Verfügung gestellt. Dies dient hauptsächlich dazu mehr Platz zu sparen. Dieser kann dann für andere Bereiche wie zum Beispiel den Entertainment Bereich genutzt werden. In den jeweiligen Geschäften werden „Screens“ aufgestellt, welche das ganze Sortiment beinhalten.

Um den optimalen Schuh für jeden Kunden finden zu können, bietet unser Einkaufszentrum die Möglichkeit, Sportschuhe auf einem Sportplatz zu testen.

Beispielsweise kann man Basketballschuhe auf dem Basketballplatz testen und sich danach entscheiden ob der Schuh der richtige ist. Dies bietet aber auch eine gute Möglichkeit, das tägliche Sportziel zu absolvieren.

Wir machen das Einkaufen angenehmer. Statt grellem Neonlicht und Betonwänden setzen wir auf viel Tageslicht, denn unser Einkaufszentrum besteht außen nur aus Glas. Auch die vielen Pflanzen und das Aquarium sorgen für ein ruhiges und entspannendes Ambiente.

Ein Einkaufszentrum sollte zudem nicht nur dem Shoppen dienen, sondern auch ein Standort sein, der den Kunden einen Platz bietet um zu chillen. Aus diesem Grund gibt es in unserem Einkaufszentrum eine Chill Area mit vielen gemütlichen Sofas und Sesseln, die ein Gefühl von Wohnzimmer vermitteln. Hinzu kommt noch, dass wir verschiedene Selfie Spots haben mit jeweils unterschiedlichen Locations, um den Kunden einen Ort zu bieten um Fotos zu schießen.

Um die Umkleiden vorteilhafter zu gestalten, benutzen wir Glastüren, die auf Knopfdruck undurchsichtig und verdunkelt werden können. So können Freunde die anprobierten Outfits durch die Türe sehen, aber nicht beim Umziehen zusehen. Außerdem schaffen wir mehr Platz für Umkleiden in den einzelnen Geschäften und die Kleidungsstücke, die man anprobieren möchte, werden über ein Rohrsystem direkt aus dem Lager in die Umkleide transportiert.

Nach dem Shopping hat man oft keine Motivation mehr etwas zu unternehmen. Um das Einkaufserlebnis mit mehr Spaß abzuschließen, bieten wir nach Ladenschluss eine Disco an. Dadurch kann das Shopping-Center mehr Umsatz machen, da es in der Nacht ansonsten sowieso nur leer stehen würde.

Wer unseren Pitch erleben will schaut sich den hier: